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Projektvorbereitungskosten


Wie kauft man unsere Bücher?

Hier beschriebene Neuerscheinungen sind eventuell schon ins Sortiment unseres Internet-Buchladens aufgenommen worden und können dann auch dort bestellt werden.

Wer Neuerscheinungen noch vor Einstellung in unseren Internetbuchladen bekommen möchte und wer warum auch immer lieber anders bestellen möchte, der kann uns seinen Wunsch über Telefon, ePost oder Brief mitteilen.

Tel.: 0 33 34 - 21 26 00

Fax: 0 33 34 - 82 69 43

ePost: psverlag@telta.de

Weitere Details nennt unsere Kontaktseite.

Wir arbeiten daran, Ihnen einen blitzschnellen Internet-Buchladen ohne potentiell gefährliche Scriptsprache zu erstellen. Um Sie nicht in Versuchung zu bringen, die Ausführung von aktiven Webseiten-Inhalten in Ihrem Browser zuzulassen, haben wir ja auch den Internetauftritt mit vertrauenswürdigerem und sauberem html-Code realisiert. Unser bisheriges System kommt ohne Javascript leider noch nicht aus. Als Notlösung für konsequente Ablehner aktiver Inhalte bieten wir ein einfaches zentrales Bestellformular an. Dort kann man zwar nicht wie in einem Shopsystem Einzel- und Endpreise, Transportkosten und Lieferfristen erfahren, aber wir erfahren wenigstens von Ihrem Interesse und können Ihnen ein verbindliches Angebot per ePost oder andere gewählte Antwortform zurücksenden.

Die Kosten vor dem druckfertigen Buch

Phase 1: Wir fördern alle!

Der PS VERLAG hat seit 1999 nun schon vielen Autoren Manuskripte im mehr oder weniger fertigen Zustand ohne Druckkostenzuschuss oder andere Kostenbeteiligungen abgenommen, in gewissenhafter Arbeit zu einem richtigen Buch weiterentwickelt und auf eigene Kosten in teilweise mehreren stets weiter verbesserten Serien pro Buchprojekt hergestellt.

Unter den Manuskripten waren unter anderem druckfertige perfekte PDF-Dateien sowie mehr oder weniger fehlerfreie Textdateien in mehr oder weniger seltenen Dateiformaten. Aber wir nahmen und nehmen auch Gemische aus Zettelstapeln von PC-Ausdrucken, handschriftlichen Notizen und Disketten an, die wir unter intensiver Inanspruchnahme von Lotsendiensten der Autoren dann zu einem Gesamtkunstwerk im PC komponierten.

Zwischen wenigen Mausklicks und Monaten harter Teamarbeit an einem einzigen Projekt war schon alles vorgekommen. Manche Autoren haben wir nie persönlich gesehen, andere verbrachten ganze unvergessliche Lebensabschnitte mit uns gemeinsam vor dem PC.

Wir haben es als eine Ehre betrachtet, mit unserem Betrieb den Druckkostenzuschussbetrieben die besten Autoren abzujagen und sind stolz auf folgende Buchtitel, bei denen wir vom Autoren kein Geld außer den Werksabgabepreis für freiwillig aus der neuen Serie erworbene Bücher nahmen:

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Denise-Verena Ladewig: Linus und das vierte Element (beide Versionen)
Harald Teichmann: Das Krokodil an der Ostsee
Landkreis Barnim: Arche Erde (Nachwuchsautoren-Wettbewerb)
Landkreis Barnim: Uferlose Träume (Nachwuchsautoren-Wettbewerb)
Lothar Dumann: Gedichte und Grafiken
Tanja Schröder: Silberfell - Gedichte eines Wolfes
Tanja Schröder: Sonnenflügel - Gedichte eines Schmetterlings
Madlen Ingelmann: Stummer Schrei nach Leben
Dr. Spangenberg: Begleithefte zur makroskopischen Holzartbestimmung
Wolfgang W. Ladewig: Der Weg ist frei - zum Bankrott!
Wolfgang W. Ladewig: Mein Leben nach dem Bankrott
Gabriele Schernthaner: Die verzauberte Zahnpastatube
Susanne Bünger: Die Schweizer Uhr

Phase 2: Geteiltes Leid ist halbes Leid

Nach ersten rosigen Jahren in unserem Verlag wurde der Wind in der Wirtschaft auf einmal erheblich rauher. Raubritter in edlen Roben durchstreiften Internet und Firmenbankkonten, um aus der Deckung missverständlicher Gesetzestexte heraus ahnungslose Opfer in die Mühlen der Justiz zu stoßen. Auch wir haben zähneknirschend das abgepresste Schutzgeld zahlen müssen.

Solche unplanmäßigen Ausgaben führten zu erheblichen Projektverspätungen und fehlenden Mitteln für die bereits zugesagten Produktionstermine.

Zwischen 500 und 2000 Euro investierten die Autoren folgender Bücher in ihre Buchprojekte, als wir dafür keine freien Mittel mehr hatten:

Ottilie Amthauer: Drei Brüder
G. Maaß/J. Bahl: Das Wisentdenkmal in der Schorfheide
Susanne Bünger: Tom Tolup oder wie mein Schutzengel fliegen lernte

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Phase 3: Leben und leben lassen

In den ersten Phasen haben wir weniger bis kaum bekannten Autoren erhebliche heute marktübliche Kosten erspart und ihren künftigen Erfolg aus eigener Tasche, also aus den Gewinnen von unseren Betriebsteilen Druckerei und Buchbinderei, finanziert. Das ging damals noch recht gut, da bis vor wenigen Jahren der deutsche Binnenmarkt für die meisten Druckereien noch genug Gewinn versprach.

Doch inzwischen fürchten selbst die größten Hersteller von Druckereimaschinen um ihre Existenz, denn der Wettbewerb um das letzte Geld zahlungsfähiger Kunden fegt inzwischen jedes Jahr 20% der Druckmaschinen vom Markt. Seit 2001 kommen kaum noch Existenzgründer zu uns, um Visitenkarten, Briefpapier oder Geschäftsdrucksachen in kleinen Auflagen zu beauftragen. Vereine regeln ihren Bedarf an Werbematerial seit Jahren stets nach unten und auch der Buchhandel hat bei den inzwischen gewohnten jährlichen Umsatzeinbrüchen von teilweise bis zu 25% zum Vorjahr nicht mehr allzu großen Apetit auf unbekannte Bücher kleinerer Verlage. Damit entfällt allmählich leider die Geschäftsgrundlage für unsere bisherige Autorenförderung.

Nun haben wir das Firmenschiff wieder mit der Nase in den Wind gedreht und ein paar neue Regeln für das Überleben in Krisenzeiten aufgestellt. Wir schrauben unser finanzielles Engagement für künftige Buchprojekte herunter auf ein Niveau, mit dem wir mitten in der Krise gerade so noch leben können und mit dem nun auch schon erste Autoren recht zufrieden sind:

Regel 1

Wir finanzieren immer noch den Druck aus der fertigen Datei, die Buchbindung und die von uns ausgehenden Verkaufsbemühungen (Internet, Kataloge, Verkaufshilfen für Händler usw.) allein vor. Bei den üblichen Erstauflagen kommen da bei jedem Buchprojekt schon ganz ordentliche Geldbeträge, genutzte Betriebsflächen und Arbeitsstunden zusammen, die andere Druckereien lieber als Liquiditätsreserve auf dem Konto lassen.

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Regel 2

Wir bevorzugen seit 1. 1. 2006 grundsätzlich Manuskripte, bei denen die Autoren einen Projektvorbereitungszuschuss für Umschlaggestaltung, Lektorat, professionellen Satz und ein insgesamt ansprechendes Buchdesign (also die Druckvorstufe) an uns zu zahlen bereit sind.
Es gilt also nicht mehr, dass wer zuerst kommt, auch zuerst mahlt - und dazu noch gratis. Je schwerer sich Bücher an Buchläden und Endkunden verkaufen lassen, um so wichtiger ist eine ansprechende Buchgestaltung. Und das beinhaltet mehr als nur ein hübsches Titelbild und eine möglichst teure Bindung. Professionelle Hilfe kann man zwar auch bei anderen Fachleuten kaufen - aber andererseits frage ich mich dann, warum jene Fachleute Ihnen dann nicht auch gleich den Druck Ihrer Bücher auf deren eigenes Risiko vorfinanzieren? Sehen Sie: Wir vertrauen nun mal lieber unserer guten Arbeit und stehen im Falle eines kaum verkaufbaren Buches auch selber für den damit eingefahrenen Verlust gerade.

Natürlich sehen wir uns weiterhin erst einmal alle eingereichten Werke an. Aber wir übernehmen die Projektvorbereitungskosten erst dann wieder für das eine oder andere Gratis-Buchprojekt, wenn aus anderen Quellen die Existenz des Betriebes gesichert ist.
Eine dieser Quellen ist nun auch die Kostenübernahme der Druckvorstufe durch solche Autoren, welche uns gegenüber einen Liquiditätsvorteil haben und diesen für ein schnelleres Erscheinen ihres Werkes auch einsetzen wollen.

Wir bitten also alle Autoren neu eingereichter Manuskripte um einen Zuschuss von wenigstens 1000 Euro (abhängig von Seitenzahl, grafischem Aufwand und bestellten Extras), zahlbar notfalls auch in mehreren Monatsraten. Wenn Ihnen das schwer fällt, dann denken Sie doch darüber nach, ob wir einen Teil der Gebühr als unser Guthaben von Ihren Autorenprovisionen abziehen dürfen! Vielleicht finden wir ja einen Weg, der für beide Seiten akzeptabel ist?

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Regel 3

Projekte armer guter Autoren werden bei uns nicht abgewiesen, sondern wenn nötig zurückgestellt. Autoren, die sich nicht finanziell an der Druckvorstufe beteiligten, bekommen keine Termingarantien zu Erscheinung neuer Auflagen, Werbeaktionen, Organisation von Lesungen usw. mehr. Wir bekunden zwar unseren guten Willen, sind jedoch derzeit gezwungen, zahlenden Kunden jederzeit Vorfahrt zu gewähren, was auch zu widerholten Terminverschiebungen für Gratisbuchprojekte führen kann. Wir bitten um Verständnis dafür - oder um eine angemessene Beschleunigungsgebühr.

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Regel 4

Sollten die Preise für Paketdienst/Spedition, Betriebskosten der Firma, Kraftstoff, Rechts- und Beratungskosten und MWSt. weiter steigen, während die Umsätze im Buchverkauf weiter einbrechen, dann werden wir in den neuen Verträgen weitere Vorleistungen finanzieller Art an unsere Autoren delegieren - in der Hoffnung, dass diese ihr Geld wenigstens teilweise in Branchen verdienen, welche noch nicht ganz so durchgeschüttelt werden. Als es uns besser als dem Durchschnitt ging, haben wir ja auch unter Einsatz unserer Überschüsse Anderen geholfen. Ich denke, das sollte auch in der Gegenrichtung funktionieren, nicht wahr?

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